Nutzerlizenz
Kurzdefinition
Eine Nutzerlizenz berechtigt eine namentlich benannte Person zur Nutzung der Software, und der Preis richtet sich nach der Anzahl solcher Nutzer im Konto.
Erklärung
Bei der Nutzerlizenz, auch Named User genannt, wird jeder Zugang einer bestimmten Person zugeordnet. Das Konto zählt die aktiven Nutzer und berechnet entsprechend. Anbieter unterscheiden oft zwischen Vollnutzern, die Daten bearbeiten, und Lesenutzern oder Gästen, die nur ansehen. Geteilte Zugänge sind in der Regel nicht vorgesehen, und viele Verträge verbieten sie, auch aus Sicherheitsgründen, weil sich Handlungen sonst nicht einer Person zuordnen lassen. Beim Ausscheiden eines Mitarbeiters kannst du den Platz meist neu vergeben, die Details regeln die Bedingungen. Neben der Nutzerlizenz gibt es gleichzeitige Lizenzen, bei denen nur eine bestimmte Zahl von Personen zeitgleich angemeldet sein darf, und Gerätelizenzen. Für Rollen und Berechtigungen ist die Nutzerlizenz die Grundlage, denn sie macht nachvollziehbar, wer was getan hat.
Beispiel
Ein Verein mit acht Vorstandsmitgliedern nutzt ein Verwaltungsprogramm mit Nutzerlizenz pro Person. Wechselt der Kassenwart, deaktiviert der Verein seinen Zugang und legt für den Nachfolger einen neuen an. Ein gemeinsames Passwort für alle wäre bequemer, widerspräche aber den Bedingungen und der Nachvollziehbarkeit.