Rollen und Rechte
Kurzdefinition
Rollen und Rechte regeln, welche Nutzer in einer Software was sehen, ändern oder löschen dürfen, meist gebündelt in Gruppen wie Administrator oder Mitarbeiter.
Erklärung
Mit Rollen und Rechten steuerst du den Zugriff auf Funktionen und Daten. Statt jedem Nutzer einzeln Berechtigungen zu geben, werden Rollen definiert, etwa Administrator, Bearbeiter oder Leser, und Personen werden diesen Rollen zugeordnet. Rechte bestimmen dann, ob jemand Inhalte ansehen, anlegen, ändern, exportieren oder löschen darf. Gute Systeme erlauben es, Rollen anzupassen oder eigene zu bilden. Ein häufiger Grundsatz lautet, nur so viele Rechte zu vergeben, wie für die Aufgabe nötig sind. Das verringert das Risiko von Fehlern und Missbrauch und erleichtert den Nachweis, wer Zugriff hatte. Prüfe bei der Auswahl einer Software, wie fein sich Rechte einstellen lassen, ob es ein Protokoll über Änderungen gibt und wie Konten ausscheidender Mitarbeitender gesperrt werden.
Beispiel
In einer Projektsoftware dürfen Mitarbeitende eigene Aufgaben bearbeiten, die Teamleitung sieht alle Projekte, und nur die Geschäftsführung kann Rechnungsdaten einsehen. Eine Praktikantin erhält zeitlich begrenzt Leserechte. Beim Austritt sperrt der Administrator das Konto, ohne dass Aufgaben verloren gehen. Änderungen an Rechten werden protokolliert.