SaaS
Kurzdefinition
Software as a Service bezeichnet Programme, die ein Anbieter betreibt und die du über Browser oder App gegen laufende Gebühr nutzt, ohne sie selbst zu installieren.
Erklärung
SaaS steht für Software as a Service und beschreibt ein Liefermodell: Der Anbieter betreibt die Anwendung samt Technik auf eigener oder gemieteter Infrastruktur, und du greifst über das Internet darauf zu. Du installierst nichts auf eigenen Servern, Updates spielt der Anbieter ein, und die Abrechnung erfolgt meist als Abonnement nach Nutzern oder Leistungsumfang. Im Vergleich zu Cloud im weiteren Sinn ist SaaS die oberste Schicht, auf der fertige Anwendungen wie CRM, Buchhaltung oder Zeiterfassung liegen. Für Unternehmen bedeutet das geringe Anfangsinvestitionen und schnellen Start, aber auch Abhängigkeit vom Anbieter bei Funktionen, Preisen und Verfügbarkeit. Verträge regeln deshalb Leistungsumfang, Datenverarbeitung, Kündigung und Datenrückgabe. Die Einordnung als SaaS sagt nichts über Datenschutz oder Qualität aus, sie beschreibt nur die Art, wie die Software bereitgestellt wird.
Beispiel
Ein Handwerksbetrieb mit sechs Beschäftigten nutzt eine Zeiterfassung im Browser. Er hat keinen eigenen Server, bekommt neue Funktionen automatisch und zahlt monatlich pro Nutzer. Fällt ein Mitarbeiter weg oder kommt einer hinzu, ändert er die Nutzerzahl im Konto, statt Lizenzen zu kaufen oder Software neu zu installieren.
Quellen und Stand
Zuletzt geprüft: 2026-10-03
Recherche und Pflege: Redaktion SaaS-Loesungen.de. Fehler gefunden? Schreib uns, wir prüfen und korrigieren.