Webhook
Kurzdefinition
Ein Webhook ist eine automatische Benachrichtigung, die eine Software an eine andere Adresse im Internet schickt, sobald ein bestimmtes Ereignis eintritt.
Erklärung
Ein Webhook funktioniert wie ein Rückruf: Statt dass ein Programm ständig bei einem anderen nachfragt, ob etwas Neues passiert ist, meldet sich die erste Anwendung selbst, wenn ein Ereignis eintritt. Dazu hinterlegst du eine Internetadresse, an die die Software bei bestimmten Ereignissen eine Nachricht mit Daten schickt, etwa wenn eine Bestellung eingeht, eine Rechnung bezahlt wird oder ein Kontakt angelegt wird. Die empfangende Seite verarbeitet die Nachricht und löst beispielsweise eine Automatisierung aus. Webhooks sparen Abfragen und ermöglichen schnelle Reaktionen. Für den sicheren Betrieb sind Signaturen, geheime Schlüssel und Prüfung der Absender wichtig, ebenso eine Strategie für den Fall, dass die Zieladresse kurz nicht erreichbar ist. Webhooks ergänzen die Programmierschnittstelle, ersetzen sie aber nicht.
Beispiel
Ein Onlineshop richtet einen Webhook ein. Sobald eine Zahlung eingeht, sendet die Zahlungssoftware eine Nachricht an die Buchhaltung, die automatisch einen Beleg anlegt. Fällt der Empfänger kurz aus, wiederholt der Anbieter die Zustellung. Das Team prüft außerdem, ob die Absenderkennung stimmt.