Integration
Kurzdefinition
Eine Integration verbindet zwei Programme so, dass sie Daten austauschen oder gemeinsame Abläufe unterstützen, zum Beispiel CRM und Buchhaltung oder Kalender und Terminbuchung.
Erklärung
Unter Integration versteht man die Anbindung einer Software an andere Systeme. Sie kann als fertiger Baustein vorliegen, den der Hersteller oder ein Partner pflegt, oder über eine Automatisierungsplattform, einen Webhook oder die API selbst gebaut werden. Gute Integrationen übertragen Daten in beide Richtungen, behandeln Fehler nachvollziehbar und lassen sich einschalten, ohne dass Programmierwissen nötig ist. Prüfe vor dem Kauf, ob die benötigte Verbindung direkt unterstützt wird, welche Daten sie überträgt und ob sie extra kostet. Auch Aktualität zählt: Eine Integration, die der Anbieter nicht pflegt, bricht bei Änderungen der Schnittstelle oft ab. Datenschutz spielt ebenfalls hinein, denn jede Anbindung bedeutet, dass personenbezogene Daten an einen weiteren Dienstleister gelangen können. Dokumentiere deshalb, welche Systeme verbunden sind und welche Verträge dafür gelten.
Beispiel
Ein Fotostudio verbindet seine Terminbuchung mit dem Kalender und dem Rechnungsprogramm. Bucht ein Kunde online, erscheint der Termin im Kalender, und nach dem Shooting entsteht der Rechnungsentwurf. Vor dem Start prüft das Studio, ob für die Anbindung ein Zusatzpaket nötig ist.