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Datenexport

Lexikon · Technik · Stand: 2026-10-03 · Redaktion

Kurzdefinition

Datenexport bedeutet, deine Daten aus einer Software in einem verwertbaren Format, etwa CSV, Excel oder PDF, herauszuholen, um sie zu sichern, auszuwerten oder zu einem anderen Anbieter mitzunehmen.

Erklärung

Der Datenexport ist die Möglichkeit, gespeicherte Inhalte aus einem System zu entnehmen. Üblich sind Dateien wie CSV, Excel, JSON oder PDF, bei Buchhaltung und Dokumenten oft zusätzlich Archivformate und Schnittstellen zur Steuerberatung. Wichtig ist nicht nur, dass es einen Export gibt, sondern wie vollständig er ist: Enthält er Anhänge, Verknüpfungen zwischen Kontakten und Vorgängen, Kommentare und Historie? Ist er per Knopfdruck möglich oder nur auf Anfrage beim Support? Wie lange bleibt dein Zugang nach Vertragsende erhalten? Auch aus Datenschutzsicht gehört die Rückgabe der Daten zum Vertrag. Teste den Export früh und nicht erst bei der Kündigung. Ein guter Export senkt das Risiko des Vendor Lock-in und erleichtert Migration und Datensicherung. Prüfe außerdem, ob der Export in lesbarer Form vorliegt und Umlaute korrekt enthält.

Beispiel

Ein Team testet im ersten Monat bewusst einen Komplettexport seiner Projektdaten. Es stellt fest, dass Dateianhänge fehlen, und fragt beim Anbieter nach. Erst nach der Zusage eines vollständigen Exports schließt es den Jahresvertrag ab und legt einen Termin für eine halbjährliche Kontrollkopie fest.

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