Open Source
Kurzdefinition
Open Source bedeutet, dass der Quellcode einer Software offenliegt und unter einer Lizenz steht, die Einsicht, Nutzung und oft auch Änderung erlaubt.
Erklärung
Bei Open-Source-Software ist der Quellcode öffentlich einsehbar, und eine Lizenz regelt, was du damit tun darfst. Viele Lizenzen erlauben die Nutzung, Anpassung und Weitergabe, teils mit Auflagen. Wichtig ist: Open Source heißt nicht automatisch kostenlos oder ohne Verpflichtungen. Anbieter verdienen oft mit gehosteten Varianten, Support oder Zusatzfunktionen. Für SaaS bedeutet das, dass du solche Software entweder selbst auf eigenen Servern betreiben oder als Dienst beim Anbieter nutzen kannst. Beim Selbstbetrieb trägst du Verantwortung für Installation, Updates, Sicherung und Absicherung. Vorteile sind Transparenz, Unabhängigkeit vom Anbieter und Kontrolle über den Standort der Daten. Nachteile sind Aufwand und die Abhängigkeit von der Pflege des Projekts. Prüfe die Lizenz genau, denn es gibt Unterschiede, und manche Zusatzfunktionen sind nicht frei.
Beispiel
Ein kleines Unternehmen entscheidet sich für ein quelloffenes Chat-System und betreibt es auf einem gemieteten Server. Ein externer Dienstleister übernimmt Updates und Sicherungen. Vor dem Start liest die Geschäftsführung die Lizenz und klärt, welche Funktionen nur in der kostenpflichtigen Variante enthalten sind.