Psono

- Passwort-ManagerKategorie
- k. A.Preismodell
- DeutschlandSitz
- k. A.Deutsch
Die Software im Überblick
Psono ist ein quelloffener, selbst hostbarer Passwort-Manager für Unternehmen, entwickelt von der esaqa GmbH aus Vorra in Deutschland. Anmeldedaten werden verschlüsselt gespeichert und lassen sich im Team sicher teilen. Die Herstellerseite nennt eine mehrstufige Verschlüsselung, die clientseitig, bei der Übertragung und bei der Speicherung ansetzt, dazu SAML, LDAP, Audit-Logs und Compliance-Richtlinien. Zum Angebot gehören Browser-Erweiterungen, ein Web-Client, eine Desktop-App und ein Admin-Portal, außerdem ein Passwort-Generator und ein Sicherheitstest. Der komplette Quellcode kann öffentlich geprüft werden. Weil Betreiber den Server selbst aufsetzen können, behalten sie die Kontrolle über Standort und Zugriffe. Das macht Psono zu einer Option für Organisationen, die interne Vorgaben zur Datenhaltung haben und einen Anbieter aus dem deutschsprachigen Raum bevorzugen.
Wichtige Funktionen
- Selbst hostbarer Server
- Mehrstufige Verschlüsselung
- Team-Freigabe verschlüsselter Einträge
- SAML und LDAP
- Audit-Logs
- Browser-Erweiterungen und Desktop-App
- Passwort-Generator und Sicherheitstest
Wer damit arbeitet
Psono richtet sich an Unternehmen mit eigener IT, die einen Passwort-Manager auf eigenen Servern betreiben wollen und Anbindung an Verzeichnisdienste wie LDAP oder SAML benötigen. Auch Organisationen mit Prüfpflichten, die einen offenen Quellcode schätzen, kommen in Frage. Für Teams ohne technische Betreuung ist ein reiner Cloud-Dienst meist bequemer.
Stellung im Markt
Psono steht in der Nähe von Bitwarden, setzt aber stärker auf den Betrieb im eigenen Haus und auf Anbindung an Unternehmensverzeichnisse. Der Anbieter sitzt in Deutschland, was bei Vertragsverhandlungen und Support für manche Teams ein Vorteil ist. Weil der Selbstbetrieb im Mittelpunkt steht, trägst du Updates, Sicherung und Verfügbarkeit selbst. Im Vergleich zu großen kommerziellen Plattformen ist das Angebot überschaubarer, der Nutzerkomfort ist je nach Gerät unterschiedlich. Teste Einrichtung und Alltagstauglichkeit mit einer kleinen Gruppe, bevor das ganze Team umsteigt. Ob die Funktionen für deine Compliance-Vorgaben ausreichen, zeigt sich am besten in der Dokumentation des Herstellers.
Hinweis zum Datenschutz
Die Herstellerseite nennt eine mehrstufige Verschlüsselung und die Möglichkeit des Selbstbetriebs. Wo Daten liegen, entscheidest du bei eigenem Server selbst. Für Datenschutzerklärung und Nutzungsbedingungen verweist die Seite auf eigene Dokumente. Bei einer gehosteten Variante klärst du Auftragsverarbeitungsvertrag und Serverstandort mit dem Anbieter.
Offizielle Links
Im Vergleich mit anderen Lösungen
| Software | Preismodell | Sitz | Deutsch | Open Source |
|---|---|---|---|---|
| 1Password | Abo | Kanada | ja | nein |
| Bitwarden | Freemium | USA | ja | ja |
| Keeper | Abo | USA | k. A. | nein |
| Dashlane | Abo | k. A. | ja | nein |
| NordPass | k. A. | k. A. | ja | nein |
| Psono | k. A. | Deutschland | k. A. | ja |
| KeePassXC | Open Source | k. A. | k. A. | ja |
| Proton Pass | Freemium | Schweiz | k. A. | ja |
Häufige Fragen
Muss ich Psono selbst betreiben?
Die Herstellerseite stellt den Selbstbetrieb in den Vordergrund. Ob zusätzlich eine gehostete Variante angeboten wird und zu welchen Bedingungen, solltest du beim Anbieter erfragen. Bei Selbstbetrieb gehören Updates, Backups und Verfügbarkeit in deine Verantwortung und sollten fest im Team verankert werden.
Welche Anmeldeverfahren werden unterstützt?
Genannt werden SAML und LDAP. Damit lässt sich der Passwort-Manager an bestehende Benutzerverzeichnisse anbinden. Prüfe, ob dein Verzeichnisdienst unterstützt wird, und teste den Anmeldeablauf mit einer Pilotgruppe, bevor du Zugriffe für das gesamte Unternehmen umstellst. Das spart später Nacharbeit bei der Rechtevergabe.
Ist der Code einsehbar?
Ja, laut Herstellerseite kann der komplette Quellcode öffentlich geprüft werden. Das erlaubt unabhängige Sicherheitsprüfungen. Ob ein solches Audit stattgefunden hat und was es ergab, erfährst du über die Projektunterlagen oder direkt beim Hersteller, bevor du sensible Zugangsdaten einlagerst. Das gehört zu einer sorgfältigen Auswahl dazu.
Quellen und Stand
Zuletzt geprüft: 2026-10-03
Recherche und Pflege: Redaktion SaaS-Loesungen.de. Fehler gefunden? Schreib uns, wir prüfen und korrigieren.